Mein Laufjahr 2014

Das Laufjahr 2014 war ein ganz großartiges. Alleine die Zahlen sprechen für sich: 3029 km (2013: 2548 km) in 170 Einheiten (2013: 159). Im Jahr 2014 war ich 11 Tage 20 Stunden und 31 Minuten in Laufschuhen unterwegs (2013: 9d 10h 28min) Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Pace von 5:38 min/km (2013: 5:20). 2014 war ich damit alle 2,15 Tage 17,8 km laufen. (2013: 16,0 km alle 2,3 Tage)

Soviel zu den nackten Zahlen. Aber auch an Lauferlebnissen war das vergangene Jahr sehr reich. Schuld daran sind wieder einmal die Leute vom Twitterlauftreff. Allen voran Basti (@Die_Bergziege), Peter (@Peterslaufblog) und Gunter (@GUracell) und noch viele viele andere die dieses Jahr zu einem unvergesslichen aus läuferischer Sicht gemacht haben. Ein Paar Highlights möchte ich hier noch einmal Revue passieren lassen.

Nach der Marathonbestzeit in 2013 war eigentlich schon klar, 2014 ist das Jahr in dem ich zum Ultraläufer werde. Aber so richtig. Am Ende dieses Jahres bin ich 11 mal Marathon oder weiter gelaufen. Angefangen hat alles mit einem Lauf in den Prater zum „Laufen hilft“ Halbmarathon, den ich dann zusammen mit Thomas absolviert habe und wieder zurück nach Hause. Mein erster Ultra in 2014 mit insgesamt 48,6 km. Hier könnt ihr alles nochmal genau nachlesen.

Nur eine Woche später habe ich zusammen mit Basti 2 Wiener Klassiker verbunden. Gestartet in Heiligenstadt, immer an der Stadtgrenze, der Crystal Frontier, entlang über den höchsten Berg Wiens nach Hütteldorf und weiter rund um den Lainzer Tiergarten bis zu mir nach Erlaa. 46 km mit rund 1000 Höhenmetern. Ich sags euch, ein fantastischer Trail quasi direkt in der Stadt. Einer der schönsten Läufe des Jahres, hier noch einmal zum nachlesen

Wiederum nur eine Woche später gings zusammen mit Basti, Peter, Cristian und Schurli nach Linz um mit den dortigen Locals Gunter, Erich und Anita die örtlichen Trails unsicher zu machen. Das Wetter war Ur-Schiach, dafür war die Stimmung umso besser. Und was die Linzer Wälder für uns zu bieten hatten war einfach fantastisch. Diesmal kein Ultra, sondern „nur“ 35 km und knapp 1200 Höhenmeter. Ein Wahnsinns-Ausflug, hier der Blogeintrag dazu.

Das nächste Highlight des Jahres führte mich wieder nach Linz. Diesmal ein klassischer Marathon. Zusammen mit Gunter der erste Teil der Ketterechts-Challenge. Und für mich zum ersten Mal ein Marathon komplett zusammen mit einem Freund. Es war ein super Erlebnis. Und so locker eine 3:22 zu laufen. Echt cool. Hier noch einmal im Detail, der Linz Marathon.

Eine Woche später, der zweite Teil der Ketterechts-Challenge, der Vienna-City-Marathon. Für mich mit einer verantwortungsvollen Aufgabe. Ich war Pacemaker für Thomas, der die 4h-Marke knacken wollte. Das haben wir geschafft. Ein tolles Erlebniss einem Kumpel so zur Bestzeit zu verhelfen. Macht mich schon ein wenig stolz dass wir das so gut hinbekommen haben. Außerdem hatte der VCM auch noch einen großen #Twitterlauftreff zu bieten. Ein tolles Marathon Wochenende in meiner Stadt und hier im Blog

Und um die Verrücktheit gar komplett zu machen ging es nur 6 Tage nach dem VCM auf ein weiteres Abenteuer. Basti, Peter, Gunter, Schurli und ich machten uns auf um 2 Europäische Hauptstädte zu Fuß zu verbinden. Aus einem Blödsinn bei einem Longjog im Winter entstanden wurde das Projekt #VidenBratislava zu einem vollen Erfolg. Ich bekomme immer noch Gänsehaut wenn ich daran denke und ich bin sehr dankbar via Twitter Leute kennen gelernt zu haben mit denen man solche Sachen durchziehen kann. Vielen Dank Jungs. Und das war #VidenBratislava

Das Frühjahrs-Highlight war denn der Rennsteiglauf. Einer der traditionsreichsten europäischen Ultraläufe. Ein unglaubliches Erlebnis. Fantastische Stimmung unter den Läufern und bei den Zuschauern an der Strecke. Super Verpflegung, tolle Strecke. Ultra-Herz, was willst du mehr? Und zur Krönung: Echtes Bier im Ziel. Keine alkoholfreie Plörre 😉 Toll diese Thüringer. Ich hab natürlich auch ein bisschen gelitten. Wie? Könnt ihr hier nachlesen.

Und weiter gings im 2. Halbjahr wie das erste aufgehört hat. 5 Wochen nach dem Rennsteig schon das nächste Ultra-Highlight. Der Grenzstaffellauf auf die Veitsch. Wieder zusammen mit Gunter. Wieder ein Riesenspaß. Diesmal waren es die Höhenmeter, etwa 2000, die das Salz in der Suppe waren. Aber auch wieder diesen Wettkampf gemeinsam mit Gunter zu absolvieren war etwas ganz besonderes. Ein kleines familiäres Rennen, dieser Grenzstaffellauf, aber auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Wie es genau war? Hier erfahrt ihr es.

Kein Ultra diesmal, aber ein fantastischer Trail in meiner Fränkischen Heimat. Der 1000 Höhenmeter Weg umrundet mein Heimatdorf Pommelsbrunn in rund 22 km. Und tatsächlich legt man da nen vertical kilometer zurück. Eine wahnsinnig schöne Runde. Und auch wenn ich diesmal alleine auf diesem Trail war gehört er trotzdem zu dem schönsten Läufen dieses Jahres. Ihr wollt mehr wissen? Dann lest es hier nach

Noch ein Ultra in Wien gefällig? Kein Problem. Diesmal der #RULT (Rund um den Lainzer Tiergarten) und im Anschluß Perchtholdsdorfer Heide, Wassergspreng, Teufelsstein und wieder nach Hause. Über 50 km, über 1200 Höhenmeter. Trailanteil min. 75% Und los gehts vor meiner Haustür. Hammerrunde. Hier gibts die Details.

Hach und dann war da ja noch diese wunderschöne Schneealpen-Überquerung. Zusammen mit meiner Lieblings-Bergziege Basti. Die Daten: 29 km, 1300 Höhenmeter. Aber was wir da gemacht haben war echt der pure Wahnsinn in Dosen. Dieser Lauf war nahe an der Perfektion. Wenn man von Trailrunning redet, dann denkt man an so einen Lauf. Ihr glaubt mir nicht? Schaut euch den Blogeintrag dazu an.

Das Herbst-Highlight fand dann in Kärnten statt. Der Wörthersee Trail-Maniak. Eine super Veranstaltung. Einmal rund um den Wörthersee. Ein super Trail, wahnsinnig schöne Gegend. Top organisierter Bewerb. Und ein super Ergebnis für mich. Ein ganzer Blogeintrag fasst alles noch einmal zusammen uns zwar hier.

Und ein Highlight hatte das Jahr 2014 noch zu bieten. Der Anninger-Ultra. Wieder zusammen mit Basti ging es auf wunderschönen Trails von Perchtholdsdorf zum Anninger und über Mödling und den Thermenradweg wieder zurück nach Wien. Auch das waren wieder 47 km mit 900 Höhenmetern. Der Rückweg war zwar etwas fad, aber zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch wir laufen am 1. November rund um Wien. Die Geschichte vom Anninger Ultra findet ihr hier.

Der Rest des Jahres war dann irgendwie zum Vergessen. Wien Rundumadum und den geplanten Indoor-Marathon in der LGA in Nürnberg musste ich aus gesundheitlichen Gründen leider ausfallen lassen. Ein langwierige Erkältung lies mich im ganzen November kaum trainieren und auch im Dezember hatte ich noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Trotzdem legte ich noch einen unglaublichen Dezember hin. Ich lief jeden Tag, konnte so noch die 3000 Jahreskilometer knacken und erreichte mit knapp 386 km sogar mein stärkstes Monat ever. Ein versöhnlicher Abschluss für ein tolles Jahr.

Bleibt mir noch mich bei allen zu bedanken, die dieses Laufjahr so besonders gemacht haben. Basti, Peter, Gunter und alle anderen vom Twitterlauftreff. Ihr seid eine große Motivation und ohne euch wäre ich nie dort wo ich jetzt bin.

Und jetzt alle Augen auf 2015. Große Ziele wollen erreicht werden. Schluss mit dem Gelaber. Jetzt wird wieder Trainiert.

Ein Kommentar

  1. Din um | | Antworten

    Wow, was für schöne Erlebnisse. Ein großartiges Laufjahr und ein schöner Abschluss für 2014. Viel Erfolg und Spaß bei all deinen Laufabenteuern und vor allem Gesundheit für die neue Saison.

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