Nighttrails

Den 2. und den diesjährigen 3. Weihnachtsfeiertag habe ich heuer einmal genutzt um eine doppelte Prämiere hinzulegen. Am 2. Weihnachtsfeiertag um 18:00 Uhr trafen sich am Bahnhof in Hütteldorf 5 unerschrockene Läufer um auf Einladung von Maria die herrliche Runde „Rund um den Lainzer Tiergarten“ zu laufen. Außer mir und Maria waren noch Werner, Andi und Thomas am Start. Und pünktlich starteten wir in das finstere Abenteuer. Na gut, entlang der Westeinfahrt war natürlich alles noch gut beleuchtet, Aber schon nach gut 4 km ging es in die Nacht. Also Stirnlampen an und weiter. Den Weg an sich kenne ich ja sehr gut. Aber in der Nacht erlebt man dann doch ein paar Überaschungen. Der Dreihufeisenberg z.B. kam mir sehr viel länger vor als am Tag. Hätte aber auch am Tempo liegen können, das Maria da rauf anschlug. Auf dem Downhill auf der Forsttraße schien dann herrlich der Mond für uns, eine fantastische Stimmung. Und nach dem Weg durch Hietzing und dem letzten Anstieg des Abends bot sich uns auf der Himmelswiese noch ein wunderbarer Blick über das nächtliche Wien. Eine altbewährte Runde, die in der Nacht doch einiges zu bieten hat.

Hier die Daten: 24,00 km 2:50:02 (7,05 min/km 8,5 km/h) Ø HF: 111 bpm

 

Am nächsten Tag ging es zusammen mit Basti auf einen weiteren Wiener Klassiker, ebenfalls in der Nacht liefen wir den U4 Trail von Heiligenstadt nach Hütteldorf. Um 18:40 starteten wir in Heiligenstadt, Endstation U4 um uns an der Donau entlang warm zu laufen. Die Nase wollten wir locker angehen, aber nach 26 Tagen laufen am Stück hängt sie sich dann doch ganz schön hin. Wie immer entschädigt der Leopoldsberg mit einer fantastischen Aussicht. Heute mit Mond und einer Nebelschicht, die über der Stadt lag. Einfach Wahnsinn. Und weiter gings, Richtung Hermannskogel, diesmal die Softvariante, weil das Schuhwerk von Basti nicht den Bodenverhältnissen entsprach. Und auch hier leuchtete uns der Mond. Das konnten wir auch brauchen denn kurz hinter dem Hameau regelte das Hochleistungsflutlicht von Basti seine Helligkeit herunter. Zum Glück hielt meine LED Lenser durch und wir erreichten über die Sophienalpe und meinem Lieblingsdownhill, auf dem wir ein Käuzchen rufen hörten, den 14. Bezirk. Die Blicke die sich uns über die neblige nächtliche Stadt boten waren einmalig. Nach diesen zwei Abenden kann ich euch nur raten, geht auch mal Nachts raus. Lauft bekannte Strecken, sie werden euch neue Eindrücke präsentieren. Einfach cool.

Hier die Daten: 23,69 km 2:44:47 (6:57 min/km 8,6 km/h) Ø HF: 113 bpm

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