Mein Laufjahr 2015

Mein läuferisches 2015 war ein Jahr das Maßstäbe setzte. Zuerst mal die statistischen Daten.
Ich bin 3864 km (2014: 3029) in 207 Einheiten gelaufen (2014: 170). Ich habe dafür 15d 21:56:52 gebraucht und habe ganz nebenbei 75000 Höhenmeter zurückgelegt (2014: 11d 20:31:35 und 32600 Höhenmeter). Ich bin dabei in Training und Wettkampf 12 mal die Distanz eines Marathons oder weiter in einer Einheit gelaufen, also einen Marathon/Ultramarathon pro Monat. Das Jahr hatte 3 riesige und unzählige kleine Highlights, die ich mit euch in chronologischer Reihenfolge Revue passieren lassen möchte.

Das erste zeigt, dass es in meinem Läufer Leben nicht nur Ultra Distanzen gibt. Mir gelang nämlich zum Jahresbeginn 2015 eine Halbmarathon Bestzeit, die ich selbst nicht für möglich hielt. Beim Wienenergie Halbmarathon überquerte ich Ziellinie nach 1:20:47. Wahnsinn. Den ganzen Bericht gibt’s hier nochmal zum nachlesen.

Wie schon im Jahr zuvor bestritt ich auch 2015 wieder die @_ketterechts Challenge zusammen mit Gunter. Und auch diesmal hatten wir großen Spaß und feierten 2 Marathon Feste innerhalb von 8 Tagen. Einmal als Gast und einmal in unserer jeweiligen Heimatstadt. Wie das ganze im Detail vonstatten ging könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Mein erstes großes Highlight war dann, wie schon 2014, der Rennsteiglauf. Die Herren Aigmüller, Klingler und Dick trugen zum gelingen der Veranstaltung bei, indem sie die An- und Abreise sehr unterhaltsam gestalteten. Zusätzlich sorgten die Herren Kühne und Kessler für kurzweilige Begleitung wärend des Laufes und bei der rauschenden Party danach wurden wir noch tatkräftig vom lieben Herrn Goeldner unterstütz. Ein Wochenende nicht von diesem Planeten. Genaueres zum Lauf noch hier.

Eine Abenteuer vor der Haustür quasi bescherte uns dann der Christoph „Don Tango“ mit seiner super geplanten 3-Peaks-Challenge, die die 3 Wiener Hausberge Schneealpe, Rax und Schneeberg in einem Lauf verband. Ein unglaublich intensiver Tag, den ich zusammen mit Basti und teilweise mit Christoph er- und durchleben durfte. Das war wirklich eine krasse Nummer. Ihr fragt euch wie krass? Das könnt ihr hier nachlesen.

Dann gab’s wieder eine Parallele zu 2014, der Veitscher Grenzstaffellauf bot sich mit seinen 50 km und 2000 Höhenmetern natürlich wieder als optimales Training unter Wettkampfbedingungen an. Mit dabei wieder Gunter, Basti und Anita. Ich erwischt einen Sahne Tag und ließ es richtig krachen. Was das bedeutete könnt ihr im Blog dazu hier nachlesen.

Das Über-Ereignis schlechthin in diesem Jahr, ach was sag ich, in meinem Läuferleben bisher wartete dann im August auf mich und Basti und auf Gunter und Anita. Der Goretex Transalpine Run. Als 2er Team in 8 Etappen über die Alpen von Oberstdorf nach Sulden. Eine Woche Trailrunning vom Feinsten. Höhen und Tiefen. Unglaubliche Eindrücke, neue Freundschaften geschlossen, bestehende vertieft. Aber das Beste: mit Basti einen Teampartner gehabt zu haben, mit dem es 10 Tage lang nicht die kleinste Meinungsverschiedenheit gab. Das war etwas ganz besonderes. Eine „once in a lifetime“ Sache. Da bin ich mir sicher. Hier noch die Rennberichte der einzelnen Tage, immer noch am gleichen Tag geschrieben. (Tag1, Tag2, Tag3, Tag4, Tag5, Tag6, Tag7, Tag8)

Wettkampfmäßig gab es dann noch ein Mörder Highlight. Die gute Form, auch nach dem Transalpine Run wollte ich unbedingt nutzen. Man soll das Eisen ja schmieden so lange es heiß ist und wer weiß wann sich die Gelegenheit wieder ergibt. Und so meldete ich mich am Donnerstag den 29.10.15 spät Abends zum 130 km Lauf „Wien Rundumadum“ am 31.10.15 an. Die Wettervorhersage war brilliant und mit Ronald hatte ich schon einen Mitstreiter den ich schon von den 3-Peaks kannte. Am Start trafen wir dann noch Michele und so zogen wir los. Mehr als 3 Marathons am Stück bei bestem Herbstwetter. Ein unglaubliches Erlebnis. Mehr als 16h am Stück zu laufen/gehen. Die Eindrücke hiervon wirken auch noch lange nach. Den Rennbericht findet ihr hier. Ein großer Dank hier noch einmal an Michele und an Ronald. Eure Gesellschaft während des Laufes hatte sicher einen großen Anteil am Erfolg dieses Unternehmens.

Aber die Wettkämpfe sind natürlich nicht alles. Dass man die erfolgreich bestreiten kann, dazu muss auch trainiert werden. Hier bin ich sehr froh in Wien so viele Trainingspartner zu haben. Allen voran Basti und Peter die sich oft zu nachtschlafender Zeit zusammen mit mir aufmachen um zu trainieren. Danke Jungs, mit euch macht’s immer Spaß. Exemplarisch hier drei Trainingsberichte, einmal die herrliche Raxtraverse mit Basti, mein Geburtstagslauf mit Basti und Christoph und eine Variante des beliebten U4-Trails mit Peter. Diese Beiträge stellen nur einen kleinen Ausschnitt dar. Und obwohl Laufen ja eigentlich ein Einzelsport ist, so macht es zusammen mit Freunden doch noch einmal viel mehr Spaß. Danke an alle, die mich immer mal wieder auf Trainings begleiten.

Der Abschluß dieses Berichts soll dann auch der Abschluß meines Laufjahres werden. Wie im letzten Jahr habe ich auch diesen Dezember wieder den #Marcothon durchgezogen. Wegen des herrlich milden Wetters im Dezember (für Läufer herrlich, für Skifahrer natürlich grauenhaft) habe ich diesmal nur 2 Einheiten am Laufband absolviert und nur einen davon war die Minimalstrecke von 5 km. So kam ich heuer im Dezember auf ziemlich gute 424 km im Monat. Neuer Rekord. Wie sollte es anders sein in diesem Jahr 😉

Das Jahr 2016 ist so gut wie fertig geplant. Also los. Packen wirs an. Trainieren wir.

Ach ja, das ganze geschreibsel gibts dieses Jahr auch als Video Zusammenfassung 😉

2 Kommentare

  1. Sascha
    Sascha um | | Antworten

    Liest sich toll dein Jahr! Der TAR steht auch auf meiner Liste, wenn die Kinder denn mal etwas größer sind ☺

    Grüße
    Sascha

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