Krebsforschungslauf

Lange gab es hier nichts zu lesen. Aber wenn man nicht g’scheit läuft, dann kann man in einem Laufblog auch nicht allzu viel schreiben. Ich war jedenfalls motivations- und trainingstechnisch in einem Loch. Anmeldung zu einem Wettkampf war keine in Sicht, daher gab es keinen Trainingsplan und so tröpfelte das Training so vor sich hin. Zwischen 10 und 83 km pro Woche war fast alles dabei, aber der Spaß hat irgendwie gefehlt. So langsam war klar, ein Ziel musste her. Und was passt da besser als  Rundumadum direkt vor der Haustür. Aber dazu braucht es auch einen Test. Und was würde da besser passen als der Krebsforschungslauf im alten AKH. 4h im Kreis, oder halt um 15! Ecken.

Mit dabei waren wieder viele Kollegen und Bekannte. Und so machte ich mit mit Peter auf die erste Runde. Er wollte so 1,5h mit mir laufen. Und die erste Runde lief dann auch ganz gut. Danach wurde es voll. Auf dem engen Kurs konnte man kaum einmal hundert Meter ohne Ausweichen laufen. Und da beim Krebsforschungslauf wirkliche alles auf den Beinen ist (Was ja auch gut ist) hat man halt auch extreme Geschwindigkeitsunterschiede. Da ist man als schneller Läufer stets gefordert. Man will ja auch keinen langsamen Läufer/Walker über den Haufen rennen. Die Runde war in diesem Jahr noch ein wenig kürzer als die ausgeschriebene Meile. Und wir waren auch deutlich langsamer unterwegs als die angepeilten 4:48 min/km. Aber egal, es wird ja pro Runde ein Betrag für die Forschung gespendet und durch die verkürzte Runde würde sich das Ziel locker ausgehen. Peter verließ mich dann nach 2h und 15 Runden. Und langsam aber sicher wurde es auch etwas leerer auf der Strecke. Cliff, der sich auch die vollen 4h vorgenommen hatte lief mir immer mal wieder über den Weg und auch sonst ergab sich immer mal wieder ein Plausch. Wer gerne in Gesellschaft läuft, der ist beim Krebsforschungslauf auf jeden Fall richtig. Kurz vor Schluss traf ich dann noch auf Markus, ein Laufbotschafter des Krebsforschungslaufs und auf unseren Forschungsleiter Darryl. Die optimalen Begleiter für die letzten Runden an diesem Tag.

32 waren es in diesem Jahr. 32 Runden in 4h. 32 Runden, für die Boehringer-Ingelheim einen Betrag der Krebsforschung spendet. Vielen Dank dafür.

Alle Teilnehmer setzten an Samstag ein Zeichen dafür, wie wichtig Forschung ist im Kampf gegen Krebs. Dafür ein Dank an jeden Einzelnen.

#FUCKCANCER

Hier noch meine Daten

Und die glücklichen Finisher.

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